
Projektzentrum Velo
Schwerpunkte: Handwerk – Kunst – Bildung
Seit 1993 engagiert sich das Projektzentrum Velo für die sinnvolle Beschäftigung von arbeitslosen Menschen überwiegend im handwerklichen Bereich.
Von der Fahrradwerkstatt, die sich hauptsächlich um die Instandhaltung der Fahrgeräte für die Jugendverkehrsschulen kümmert, über die museale Objekte bearbeitende Metallwerkstatt, der kleinen Holzwerkstatt bis hin zur Schneiderwerkstatt, die auch Kinderzirkuskostüme herstellt, sind wir in gemeinnützige Nischen von öffentlichem Interesse gewachsen. Damit helfen wir, die Lebensqualität der Bürger der Bezirke Tempelhof-Schöneberg und Steglitz-Zehlendorf zu verbessern.
Ganz neu bei uns startete dieses Jahr die Beschäftigungsmaßnahme „Musikinstrumentenbau“, die mit dem Bau von einfachen, vorwiegend afrikanischen Instrumenten die musikalische Erziehung von Grundschüler/innen unterstützt. Ebenso startete schon Anfang Januar in Zusammenarbeit mit dem JobCenter Tempelhof-Schöneberg ein „Bewerbungscenter“, in dem sich Alg II- Empfänger/innen des Bezirkes ihre Bewerbungskompetenzen verbessern.

Das Bildungs- und Beschäftigungszentrum Steglitz am Kreisel beherbergt neben der Durchführung einer überbetrieblichen Ausbildung zu Kaufleuten im Einzelhandel ein Aktivcenter. Ein „Umsonstladen“ in der Hackerstraße 24, bietet unter Vorlage eines Nachweises der Bedürftigkeit umsonst Hausrat, Kleidung und Bücher an.
2008 schuf die Beschäftigungsmaßnahme „Amorph“ ein Klettergerüst aus Baumkronen, das zusammen mit Arbeitslosen und dem Objektkünstler Martin Henkel (www.martin-henkel.de) im Gemeindewäldchen in Steglitz-Zehlendorf gebaut wurde.
Die Atmosphäre unserer Räumlichkeiten ist geprägt von der kreativen Ausgestaltung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen zu lebendigen, sozialen Arbeitswelten.
In den letzten Jahren gehen wir mehr und mehr dazu über, den positiven Einfluss von künstlerischen Elementen in die Projekte einfließen zu lassen. Wir arbeiten mit jungen Erwachsenen, die einen Schulabschluss nachholen, mit Urbanart (www.urbanart-berlin.de) zusammen.
Für die Produktion von „Pixelbildern“ werden bemalte, ausrangierte Leinwände anderer Künstler bundesweit gesammelt. Diese Leinwände werden zu Streifen zerrissen, wodurch nur minimale Spuren, einzelne Moleküle der ursprünglichen malerischen Auseinandersetzung übrig bleiben. Verschiedene solcherart zerrissene Streifen werden auf Keilrahmen miteinander verflochten. Daraus ergibt sich eine geflochtene Grundstruktur, die als Grundlage für ein neues Bild dient.
Außerdem setzen sich 13 Handwerker/innen verschiedenster Herkunft über die Produktion von Metallskulpturen mit Kunst und Kultur auseinander.
Mit unseren Netzwerkpartnern von ReUseVelo www.reuse-velo.de arbeiten wir mit festen Qualitätsstandards an der Imageverbesserung von Gebrauchträdern
Und nicht zuletzt führen wir Aktivierungshilfen nach § 46 Abs. 1 SGB II und SGB III „Aktivcenter“ und „Alles“ durch, in denen wir uns darum bemühen, Menschen an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt heranzuführen.
Hauptstr. 159, 10827 Berlin
Ansprechpartnerin: Heike Langbein
Tel.: (030) 78 89 01 90
Fax: (030) 78 89 01 91 8
e-mail: langbein@lowtec.org

